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Die Pusztamonster EV Gnaden- und Seniorenhof
Der Pusztamonster e. V. unterstützt den Gnadenhof für Hunde und andere Tiere, die sonst keine Chance hätten. Wir versorgen und begleiten sie oft ein Leben lang – mit Herz, Verantwortung und ganz viel Einsatz. Begleite uns auf dem Weg und werde Teil davon!
Tosca sagt: Frauchen ist böse. Punkt.
Frauchen ist böse – ich wollte euch das nur mal sagen, offenbar weiß das nämlich sonst niemand. Sie tut immer so lieb, nett und aufopferungsvoll, als würde sie alles für uns tun. Tut sie aber nicht.
Beweisstück A: Ich habe heute Morgen KEIN – ich wiederhole für die hinteren Reihen – KEIN FRÜHSTÜCK bekommen. Normalerweise passiert so etwas nur, wenn eine OP ansteht. Tat sie aber nicht. Ich war gesund. Wach. Hungrig. Empört.
Nun muss ich gestehen (und das ist wichtig fürs Gesamtverständnis):
Ich habe in letzter Zeit einen Riesenspaß daran, Frauchen vor dem Füttern ein kleines, vollkommen harmloses Spielchen zu bieten.
Das läuft so: Ich komme nicht direkt rein. Erst nach 30-fachem Rufen, in allen Tonlagen, gern mit Gesang, Tanz und verzweifelter Dramaturgie. Ich gehe bis zur Haustür – drehe um. Ich gehe ins Haus – laufe wieder raus. Ich gehe bis zur Box – renne weg.
Das Ganze dauert so 15–20 Minuten, bis ich mich gnädig erbarme, völlig entspannt in meine Box spaziere und mir das Essen servieren lasse.
Ich finde das großartig, absolut meinem Stellenwert angemessen und pädagogisch wertvoll: Das Personal bleibt motiviert.
Und nein, ich habe kein Problem mit Haus oder Box – das Spiel funktioniert ausschließlich aus Prinzip. Und weil es so schön ist, spielen wir es zweimal täglich. Frühstück. Abendessen. Ordnung muss sein.
Bis heute Morgen.
Heute Morgen rief Frauchen. Ich lief direkt bis zur Box … und wieder raus. Beim zweiten Versuch war ich schon halb durch die Hundeklappe – und dann wieder weg. Dramaturgisch perfekt.
Und dann … passierte das Undenkbare.
Frauchen rief nicht mehr.
Schock.
Sie gab Hannes sein Essen.
Und räumte alles weg.
Ich stand draußen. Wartend. Hoffend. Entsetzt.
Nach zehn Minuten schaute ich selbst nach.
Kein Napf. Kein Futter. Keine Krümel. Nichts.
Also setzte ich mich brav neben Frauchen, stupste sie ganz lieb an der Hand an (absolute Herzensnummer!) und fragte höflich nach.
Und Frauchen sagte – haltet euch fest:
„Hast du Pech gehabt. Ich habe keine Lust auf deinen Zirkus. Wenn du nicht reinkommst, hast du offenbar keinen Hunger. Du bist jung und nicht krank, dann kann auch mal eine Mahlzeit ausfallen. Gewöhn dich dran, ich bin nicht dein Affe.“
Ich habe nicht alles wörtlich verstanden.
Aber die Botschaft kam an: KEIN ESSEN.
Den ganzen Tag.
Ich habe mehrfach nachgefragt. Höflich. Dezent. Dramatisch.
Ergebnis: Null Krümel.
Heute Abend, als es Abendessen gab, ging Hannes ins Haus, um zu schauen, wann er dran ist.
Und ich?
Ich bin DIREKT hinterher.
Frauchen musste mich kein einziges Mal rufen.
Ich stand pünktlich, gestriegelt, geschniegelt innerlich zumindest, neben meiner Box.
Sicher ist sicher.
Jetzt stehe ich vor einer existenziellen Entscheidung:
Spiele ich morgen wieder mein Spiel – mit dem Risiko, erneut zu hungern?
Oder gehe ich direkt beim ersten Rufen essen?
Wir werden sehen.
Aber eins ist klar:
Frauchen ist böse.
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Sorgenkinder
Aktuell haben wir leider mehrere Hunde, die wir sehr genau im Blick behalten müssen – es sind gerade einige echte Sorgenkinder dabei.
Rex geht es nach dem Vestibularsyndrom zwar insgesamt deutlich besser, doch sein Appetit lässt seit einigen Tagen spürbar nach. Gestern Morgen hat er etwa die Hälfte seiner Portion gefressen, gestern Abend gar nichts mehr und auch heute Morgen nur wenig. Das beunruhigt uns sehr.
Manny ist in seinem Zustand im Grunde unverändert, allerdings frisst auch er seit einigen Tagen deutlich weniger. Mehr als die Hälfte seiner normalen Portion schafft er kaum noch, und selbst zusätzliche kleine Mahlzeiten lehnt er ab. Gleichzeitig nimmt seine Kraft merklich ab. Die Zeiten, in denen er stehen kann, werden immer kürzer, und im Bett zu essen ist für ihn inzwischen keine abwegige Vorstellung mehr. Ansonsten zeigt er sich ruhig und unauffällig, schläft viel, dreht aber weiterhin mehrmals täglich seine Runden draußen.
Bei beiden fürchten wir, dass der Abschied möglicherweise nicht mehr allzu fern ist.
Auch Toffee bereitet uns zunehmend Sorgen. Er wird immer verwirrter, sodass ich mittlerweile darüber nachdenke, ihm ein Glöckchen umzuhängen. Wir müssen sehr darauf achten, wo er sich aufhält und wann er hinausgeht, da er den Rückweg häufig nicht mehr findet. Mit einem Glöckchen würde man zumindest hören, wenn er durch die Klappe geht. Draußen läuft er oft orientierungslos im Kreis, bis zur Erschöpfung. Gestern Abend habe ich ihn am anderen Ende des Grundstücks bei den Pferden eingesammelt – dort lief er immer wieder um einen Heuballen herum und suchte die Hundeklappe.
Und auch bei unserem kleinen Bosco macht sich das Alter gerade deutlich bemerkbar. Bosco ist etwas über 14 Jahre alt, sein Sehvermögen lässt sichtbar nach, das Gehör funktioniert noch gut. Aktuell hat er eine Phase, in der er uns ständig sehr nah ist, gefühlt immer direkt auf oder vor den Füßen. Er war immer ein Hund, der gerne dabei ist, aber im Moment ist es deutlich ausgeprägter – vermutlich ein Zeichen von Unsicherheit durch die körperlichen Veränderungen. Er bekommt bereits seit einiger Zeit morgens prophylaktisch ein Schmerzmittel, das ihm spürbar guttut.
Dazu kommt, dass Bosco schon immer eine sehr eigene Meinung hatte, sich seinen Kumpels gegenüber aber in letzter Zeit zunehmend wie der Grinch verhält. Er stellt sich bewusst in die engsten Stellen, etwa im Flur, und wenn jemand vorbei möchte, kommt es zu Auseinandersetzungen – ganz egal, ob Tosca, die ihn eigentlich sehr liebt, oder Toffee. Dann stehen plötzlich zwei alte, keifende Grinchs im Flur.
Sofern nichts Akutes oder Dramatisches dazwischenkommt, ist für Montag ein Tierarzttermin geplant. Ich habe zwei Wochen Urlaub und kann mitfahren, was bei mehreren Hunden deutlich einfacher ist.
Und wie so oft vor meiner Fahrt nach Deutschland steht die Frage im Raum:
Sind noch alle da, wenn ich zurückkomme?
Ich hoffe es sehr – und werde es dann sehen. ... Zeige mehr anZeige weniger an
Lady mittendrin
Die tolle Lady mit ihren Kindern hat sich ausgezeichnet bei uns eingewöhnt. Und Lady hat in der jungen Herdenschutzhündin Tosca und deren Mioritic-Freund Hannes gute Freunde gefunden, mit denen sie viel spielt – ob raufen, rangeln oder Wettrennen, irgendwas Tolles geht immer und wird nicht selten von Lady initiiert.
Heute morgen hatte ich mal das Glück, dass ich Fotos davon machen konnte – meist hört die Bande nämlich auf, wenn ich aus dem Haus komme. Aber Frau muss ja auch mal Glück haben.
Ich hoffe, die Bilder geben den Spaß wieder, den die Bande hatte. ... Zeige mehr anZeige weniger an
Heute vor 10 Jahren 💙
… zog unser Teddy bei uns ein.
Unser Haifisch-Lamm.
Gebracht von unserer Nachbarin, gerade einmal etwa 6–8 Wochen alt, eine typisch ungarische Straßenmischung mit einem ordentlichen Schuss Herdenschutzhund. Klein, flauschig – und schon damals mit ganz eigener Meinung.
Teddy ist im Umgang ein wirklich außergewöhnlicher Hund. Anfassen fand er lange eher überbewertet, stattdessen sprang er lieber herum und versuchte, Hände zu erwischen. Wachsam ist er bis heute extrem – manchmal macht er dabei nicht einmal vor seinen vierbeinigen Freunden Halt.
Weil er von klein auf ein echter Schnappfisch war, dabei aber kuschelweiches Lämmchenfell hatte, bekam er sehr früh seinen passenden Beinamen: Haifisch-Lamm.
Ebenso besonders: Teddy will nicht im Haus leben. Obwohl er es von Welpe an kannte, entschied er sich nach dem Erwachsenwerden und der Kastration ganz klar für die Freiheit. Er zog in unsere „Hofgruppe“, die selbst entscheidet, ob Haus oder Stall – und Teddy hat seitdem keinen einzigen Fuß mehr ins Haus gesetzt. Sein Herz gehört dem Stall.
Und nun, im Alter, wird er tatsächlich etwas milder. Er lässt sich deutlich lieber anfassen und genießt inzwischen sogar ausgiebige Kraulrunden. Ein kleines Wunder – und sehr rührend.
Wer mehr Teddy-Fotos sehen möchte, klickt hier und scrollt nach unten – dort gibt’s noch mehr Teddy:
👉 www.pusztamonster.de/teddy/
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Trockenfutter für Hunde – ein olfaktorisches Erlebnis
Wir bekommen ja immer mal wieder Futterspenden für unsere Hunde – und darüber freuen wir uns wirklich sehr. Dabei sind wir absolut schmerzfrei, was Sorten, Marken oder philosophische Futterrichtungen angeht. Bei der Anzahl Hunde findet sich hier für alles ein dankbarer Abnehmer.
Und bei rund 250 Kilo Trockenfutter im Monat ist klar: Hochpreisige Feinkost aus Einhorntränen ist leider nicht drin.
Kurz gesagt: Wir sind einiges gewohnt. Sehr einiges.
In über 30 Jahren Vielhundehaltung hatten wir vermutlich schon jedes erdenkliche Futter zwischen „ess ich das selbst", „geht so“ und „was genau ist das eigentlich?“ im Napf. Haptik, Optik, Farbe – alles zweitrangig. Hauptsache essbar.
Nun bekamen wir kürzlich dankenswerterweise einen 12-Kilo-Sack Trockenfutter für große, erwachsene Hunde. Perfekt! Davon gibt’s hier reichlich, besser hätte das Futter es nicht treffen können.
Ich öffne also vor ein paar Tagen den Sack …
… und werde von einer Geruchswolke überrollt.
Kein „oh oh, das ist schlecht geworden“.
Nein.
Dieses Futter riecht nach getrocknetem Suppengemüse.
SUPPENGEMÜSE.
Die ernst gemeinte Frage lautet: Warum?
Warum riecht Hundefutter nach Suppengrundlage?
Nur weil da vielleicht zwei Cerealien, drei erbsenartige Gebilde und eine Karottenidee enthalten sind?
Mir ist völlig klar, dass in verarbeitetem Futter – egal ob für Mensch oder Tier – Dinge stecken, die man besser nicht zu genau kennen möchte. Und natürlich weiß ich auch, dass im Hundefutter reichlich Aroma- und Geruchsstoffe verarbeitet werden. Ein Teil davon vermutlich nicht für den Hund, sondern fürs gute Gewissen des Menschen am Napf.
Aber wer hat entschieden, dass „getrocknetes Suppengemüse“ hier der emotionale Volltreffer ist?
Hat jemand gedacht: Ach, herrlich, heute gibt’s Suppe für den Hund?
Unsere Tosca jedenfalls stand nach dem ersten Schnuppern vom Napf auf, schaute mich an – und in ihrem Blick lag ganz klar:
„Was zur Hölle ist das? Bin ich ein Kaninchen? Oder bietest du mir gleich noch einen Suppenteller an?“
Ich bin mir sicher, es gäbe unzählige Gerüche, mit denen man sowohl Hunde als auch Menschen zufriedenstellen könnte.
Aber Suppengemüse?
Nein. Einfach nein.
Oder sind wir als Verbraucher wirklich so leicht zu beeindrucken?
Ich hoffe sehr, sehr, sehr, dass nicht.
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Eine Impression von heute Morgen. Eigentlich war der Schnee schon weg, legt aber nochmal ne Ehrenrunde ein.
Momo findet es toll, sich einschneien zu lassen, Sam will wieder zanken und Rex kommt von seiner Morgenrunde zurück zum frühstücken.
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HILFE – ganz konkret, mit Datum, Uhrzeit und einem kleinen Seufzer
Die Pusztamonster haben die großartige Möglichkeit, in einer tollen Tierschutz-Verkaufsgruppe für eine Woche Begünstigte zu sein. Das ist wirklich eine super Chance für uns und könnte die Vereinskasse ein kleines Stück weniger kläglich aussehen lassen.
Damit wir teilnehmen dürfen, müssen wir selbst 100 Artikel zur Versteigerung einstellen. Zusätzlich gehen in dieser Woche mindestens 30 % aller anderen Verkäufe ebenfalls an die Pusztamonster. Klingt gut, oder? Ja. Wäre da nicht der klitzekleine Haken …
Diese 100 Artikel müssen alle händisch eingestellt werden.
Es gibt zwar Vorlagen (die mache ich natürlich), aber Texte, Startpreise, Bilder – all das muss trotzdem einzeln in die Gruppe. Keine Sammeluploads, kein „einmal klicken und fertig“. Alles live. In Echtzeit. Mit echten Fingern.
Der Großteil der Artikel soll direkt zu Wochenbeginn online gehen – also nachts um 0:00 Uhr.
Konkret: Start ist der 22.03.2026, das heißt, in der Nacht vom 21. auf den 22.03. sollten etwa 50–60 Artikel eingestellt werden. Der Rest verteilt sich dann über die Woche, damit immer wieder Neues auftaucht.
Was ich also ganz konkret suche:
Jemanden, der mit mir diese Nacht verbringt – jede*r gemütlich am eigenen PC, Tablet oder Handy.
Du solltest dich halbwegs mit dem Einstellen von Beiträgen in Gruppen auskennen und keine Panik vor einer Cloud haben, denn dort liegen Texte, Bilder und alle Infos bereit.
Und ja … Zuverlässigkeit ist hier leider kein Bonus, sondern Pflicht – unsere Tiere hängen da wirklich dran.
Natürlich mache du das nicht allein – alle, die helfen, teilen sich die Arbeit, und ich bin selbstverständlich auch mit dabei. Trotzdem: 50–60 Artikel um Mitternacht sind kein Spaziergang, sondern eher ein kleiner Nachtmarsch.
Ich bereite alles vor:
Vorlage, Artikelübersicht, Texte, Bezeichnungen, Startpreise, Bilder.
Deine Aufgabe ist „nur“, alles zusammenzusetzen und einzustellen. Wirklich. „Nur“.
Also … Freiwillige vor, bitte. Wirklich bitte.
Allein schaffe ich das beim besten Willen nicht. Bis ich neben allem anderen 100 Artikel eingestellt habe, ist die Woche vorbei, ich urlaubsreif und die Tastatur emotional zerstört.
Wenn du helfen kannst oder jemanden kennst: melde dich.
Ich wäre sehr, sehr, sehr dankbar. 🐾💚
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Bild von Gerd Altmann, Pixabay ... Zeige mehr anZeige weniger an
In Traunstein findet in Kürze ein Spendenlauf für die Pusztamonster statt - vlt. bist du aus der Nähe und hast Lust dazu? Es wird sicherlich für alle ein richtig toller Tag❤️
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Update zu Happy:
Happy ist schon seit zwei Stunden wieder zuhause. Sie war noch völlig im Tran, als Jürgen mit ihr wieder reinkam.
Weil sie im Büro die meiste Ruhe hat und sich dort auch wohlfühlt, liegt sie nun warm eingepackt in ihrem Lieblingsbettchen. Auch wenn die Zahnfee sich um ihre eigenen Zähne kümmern sollte, hat sie nun doch vier Zähnchen von Happy.
Bambam ist auch meist mit im Büro und war ganz besorgt um seine Happy. Er schnüffelte immer an ihr, leckte ihr das Blut aus dem Bärtchen und lief und rannte die ganze Zeit jammernd um ihr Bettchen herum. Sogar zu ihr ins Bett klettern wollte der besorgte kleine Kerl.
Wenn das auch verständlich und niedlich ist, bekommt die Süße so doch keine Ruhe, daher hab ich Bambam nun ins Haus mitgenommen und Happy ist noch ein paar Stunden im Büro. Gut eingepackt, den Ofen voller Holz geworfen, hat sie ihre Ruhe und kann den Rest der Narkose ausschlafen
bevor sie heute Abend vermutlich mit blitzblanken Restzähnchen wieder kraftvoll zubeissen kann.
Danke fürs Daumen drücken euch allen! ... Zeige mehr anZeige weniger an

