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Titelbild für Die Pusztamonster
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Die Pusztamonster

Die Pusztamonster

Der Gnadenhof 'Die Pusztamonster', liegt in der ungarischen Puszta und ist ein Zufluchtsort für Hunde, die ein dauerhaftes Zuhause suchen. Bei uns finden sie liebevolle Pflege und Gesellschaft. Begleite uns auf dem Weg und werde Teil der Pusztamonster!

schaut mal, was Tolles entstanden ist - auch für die Pusztamonster 🥰
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Update zu Rex – vorsichtig optimistisch, mit leichtem Stirnrunzeln

Rex geht es insgesamt besser – aber ganz über den Berg ist er noch nicht. Das große Sorgenkind des Tages ist aktuell sein Appetit: Auch heute mag er nicht fressen. Zum Glück trinkt er ordentlich, aber Essen findet er offenbar weiterhin maßlos überschätzt.

Dafür gibt es körperlich wirklich schöne Fortschritte: Er steht deutlich stabiler, schafft es inzwischen selbstständig aus der Box, kippt beim Laufen kaum noch zur Seite und auch sein Kopf ist fast wieder komplett gerade. Die Bilder sind von seinem Morgenspaziergang – langsam, bedacht, aber schon wieder erstaunlich souverän für einen fast 16-jährigen Herrn.

Als wäre das nicht genug Aufregung, hat uns gestern auch Senior Manny noch einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Er wollte absolut nicht fressen und war ebenfalls instabil auf den Beinen – kurz: Herz in die Hose. Zum Glück war heute Morgen wieder alles gut, der alte Herr hat gefrühstückt und lief deutlich sicherer. Es wird mit alten Hunden einfach nicht langweilig, das ist wohl der Plan.

Wer unsere Hunde kennt, entdeckt auf zwei der Bilder übrigens Happy, brav wartend vor dem Büro. Sie ist nach wie vor der festen Überzeugung, dass dort 7 Tage die Woche gearbeitet werden muss. Nicht drei. Nicht fünf. Sieben. Ohne Ausnahme. Feiertage zählen übrigens auch nicht.

Und ja – auf zwei Bildern ist vorne links tatsächlich Toffee zu sehen. Wir haben einen dieser seltenen Momente erwischt, in denen er seine tägliche Runde dreht. Man erkennt auch gut die Schwellungen, die er inzwischen überall am Körper hat – laut Tierarzt unbedenklich, aber eben Teil seines sehr seniorigen Gesamtpakets.

Morgen Vormittag steht für Rex wieder eine Kontrolle beim Tierarzt an. Ihr dürft gern die Daumen drücken, dass sich sein Appetit bald wieder meldet – wir würden uns sehr über ein erstes „Ach komm, das Futter geht doch“ freuen.

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Die Mantelgang 🧥❄️

Bitte schaut genau hin und prägt euch diese Bilder gut ein – solche Szenen gibt es bei uns wirklich nur zu absoluten Ausnahmezeiten.
Cody und Olly im Mantel (Schock, Schnappatmung!), und Rex trägt auch einen. Sogar im Haus. Ja. IM. HAUS.

Grundsätzlich gilt bei uns: Hunde tragen Mäntel nur dann, wenn entweder
a) die Temperaturen irgendwo zwischen „arktisch“ und „ich bereue meine Lebensentscheidungen“ liegen – oder
b) gesundheitliche Gründe + höheres Alter zusammenkommen
c) der Hund geschoren ist und deswegen frieren könnte.

Da für die letzte Nacht knackige –11 bis –12 Grad angesagt waren, haben Cody und Olly gestern Abend ihre Winteroutfits bekommen. Die beiden sind die einzigen, denen wirklich jegliche Unterwolle fehlt und die dauerhaft draußen leben. Und obwohl es ihr allererstes Mantel-Erlebnis war, haben sie das Ganze mit erstaunlicher Würde getragen. Noch erstaunlicher: Die Mäntel sind immer noch heil.
Da es auch tagsüber weiter im Minusbereich bleibt, bleiben die Mäntel jetzt erstmal bis nächste Woche an.

Lady, Marley und Snow haben die Nacht lieber im Haus verbracht – es war dann doch ein bisschen sehr frisch. Für die richtig kalten Nächte wird das jetzt erstmal Standard.

Rex machte es heute spannend: Gestern hat er gefressen, heute Morgen dann wieder nicht. Beim Tierarzt kam heraus, dass er Untertemperatur hatte – daher aktuell Mantelpflicht, trotz eigentlich dickem Fell und sogar drinnen. Er wurde medikamentös versorgt und hat eben tatsächlich wieder ein miniwinziges bisschen gefuttert. Dafür läuft er schon deutlich besser als gestern – insgesamt sieht das nach einem guten Weg aus. Sonntagmorgen steht die nächste Kontrollrunde beim Tierarzt an.

Und Brownie? Der hat wieder sein alljährliches Winter-Specialfeature aktiviert: den legendären Winterhusten. Ganz plötzlich, dramatisch, mit ordentlich Husten und rötlich gefärbtem Schleim – jedes Jahr das gleiche Spiel. Natürlich jedes Mal Tierarzt, jedes Mal die Entwarnung: „nur“ eine Reizung der oberen Atemwege, nichts an Bronchien oder Lunge. Warum immer im Winter? Keine Ahnung. Brownie halt. Aktuell gibt’s Hustensaft, viel Hauszeit und möglichst wenig kalte Luft.

Der Rest der Truppe ist fit, fröhlich, mantel- und hustenlos – und schaut die Mantelgang vermutlich mit einer Mischung aus Mitleid und Belustigung an. 🐾😄

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Eiszapfen deluxe – oder: Wenn das Büro plötzlich Zähne bekommt

Manche nennen es Winter, wir nennen es mittlerweile Dachdekoration.
Vom Büro und auch am Haus hängen gerade beeindruckend lange Eiszapfen – so lang, dass man kurz überlegt, ob das Gebäude nachts heimlich Vampirfilme schaut und jetzt Fangzähne bekommen hat. Hübsch sind sie ja. Solange sie bitte genau da hängen bleiben, wo sie sind, und nicht spontan beschließen, neue Einsatzorte zu suchen.

Der Winter meint es aktuell wirklich ernst mit uns – optisch wunderschön, im Alltag… naja, reden wir nicht drüber. Immerhin liefern die Eiszapfen großartiges Fotomaterial und ein bisschen Galgenhumor braucht man bei diesen Temperaturen ja sowieso.

Und jetzt die wirklich gute Nachricht des Tages:
Rex geht es langsam, aber spürbar besser. 🧡 Er läuft wieder deutlich stabiler, wirkt insgesamt klarer – und heute Abend hat er zum ersten Mal wieder gefressen. Das war ein riesiger Stein, der uns da vom Herzen gefallen ist. Wir lassen es weiter ruhig angehen, behalten ihn gut im Blick und sind vorsichtig optimistisch.

Also: Winter mit Special Effects, ein Senior auf dem Weg der Besserung und wir mittendrin. Mehr Drama bitte nur noch in Form von Eiszapfen, nicht bei den Hunden. ❄️🐾
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Eingeschneit – oder: Willkommen im Winterwonderland mit Wassernapf-Sportprogramm

Wir sind heute leicht eingeschneit. Also so „leicht“, dass über Nacht offenbar jemand beschlossen hat, hier eine komplette Schneekugel zu schütteln. Es hat ziemlich lange und ziemlich ordentlich geschneit – überall liegt Schnee. Schaut selbst, ich habe ein paar Bilder von heute Morgen gemacht.

Optisch: traumhaft. ❄️
Praktisch im Alltag mit Tieren: sagen wir mal … ausbaufähig.

Die Wassernäpfe der Nymphensittiche habe ich heute Morgen schon enteist, die Hühner haben durch ihre Wärmeplatten vorgewärmtes Wasser, wie in einem Wellnessbereich. Als Nächstes sind die Wassernäpfe der Hunde dran – gefühlt so um die 85 Stück. Sportprogramm des Tages: Eis wegklopfen in Serie.

Der Wasserbottich der Pferde steht zum Glück (und auf sehr mysteriöse Weise) an einer Stelle, die immer etwas wärmer ist als der Rest. Keine Ahnung warum, aber wir beschweren uns nicht. Bella bekommt heute trotzdem ihren Mantel an – den hatte ich gestern schon vorsorglich rausgesucht.

Und Rex – dem es heute zum Glück schon ein bisschen besser geht, s. Update im ersten Post – muss heute Nachmittag nochmal zum Tierarzt. Jetzt hoffen wir, dass unser Sandweg bis dahin befahrbar ist. Immerhin: Der Skoda hat Allrad. Weniger hilfreich: noch Sommerreifen, weil wir es natürlich nicht geschafft haben, sie zu wechseln. Wer rechnet denn bitte so früh mit so viel Schnee?

Kurzfassung: Winter ist schön, Schnee ist toll – aber bitte nächstes Mal mit weniger Eis, weniger Näpfen und mehr Planungsvorlauf. 😅

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Update Rex:

Gestern hatte Rex eine völlig überraschende aggressive Phase - das kennen wir so von ihm nicht. Er fährt zwar aus Unsicherheit schnell hoch und neigt dann auch zum Einsatz der Zähne, aber das gestern war ein ganz anderes Kaliber. Zum Glück war er in der Box und damit konnte niemandem etwas passieren. Mussten wir halt etwas aufpassen, wenn wir ihm Wasser angeboten haben.
Heute ist das bereits wieder vorbei, es geht ihm etwas besser als gestern. Er trinkt sehr zufriedenstellend, mag zwar noch nichts essen, aber wirkt insgesamt wacher und zentrierter als gestern und ist auch etwas stabiler, wenn er aufsteht. Der Weg ist noch ein weiter, aber die ersten Schritte in die richtige Richtung sind getan.

Heute soll er zurück zum Tierarzt, schauen wir mal, ob wir vom Hof kommen, wir sind eingeschneit.

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Vestibularsyndrom lässt grüßen – und: es wird über Nacht ganz schön schattig

Unseren Rex hat’s erwischt. Der fast 16-jährige Senior wollte heute Morgen nicht fressen und etwas später stellte Jürgen bei der Kontrolle fest, dass er völlig instabil und wackelig auf den Beinen war. Dazu fror er trotz dickem Pelz offenbar ganz fürchterlich.

Also durfte Rex erst einmal ins Haus und in eine Box – was für ihn eine echte Premiere ist. Rex kennt das Leben im Haus nämlich überhaupt nicht. In seinem früheren Leben lebte er an der Kette und wollte später bei uns immer lieber im Stall bleiben. Haus? Nein danke.

Beim Tierarzt stellte sich dann schnell heraus: Vestibularsyndrom. Das hatten wir früher schon bei zwei unserer Hunde. Es ist unangenehm und sicher alles andere als schön für den Hund, aber mit etwas Glück bildet es sich vollständig zurück. Rex bleibt vorerst im Haus, morgen geht’s zur Kontrolle wieder zum Tierarzt.

Und als ob das nicht schon reichen würde, hat sich das Wetter gedacht: Ach komm, wir drehen jetzt mal richtig auf.
Für die nächsten zwei Wochen sind nachts teilweise Temperaturen bis –21 Grad gemeldet. Minus einundzwanzig. Nachts. Einfach so. Danke auch.

Wir hatten daher ohnehin schon überlegt, wie wir das alles organisiert bekommen:
Rex (altersbedingt), Cody und Olly (kurzes Fell, keine Unterwolle) bekommen Mäntel.
Lady und ihre beiden Söhnchen werden diese Zeit komplett im Haus übernachten – Lady als Windhundmix mit wenig Fell und die Jungs… na ja, denen wird’s sonst schlicht zu schattig.

Unsere älteste Stute bekommt ebenfalls einen Mantel, sie kämpft im Winter ohnehin mit ihrem Gewicht.
Für die Nymphensittiche richten wir gerade einen Käfig fürs Haus her – weniger Platz als draußen, aber für etwa zwei Wochen machbar. Diese Temperaturen sind für die Piepchen dann doch deutlich zu heftig. Das ist übrigens das erste Mal seit sehr vielen Jahren, dass wir die Vögel reinholen müssen.
Die Hühner bekommen nachts einen Heizlüfter. Und weil ich gerade bereits danach gefragt wurde: es gibt weder Brathähnchen noch gekochte Eier durch den Lüfter, der steht sicher hinter einem Gitter.

Kurz gesagt: Es gibt einiges zu organisieren und vorzubereiten hier.
Das letzte Mal hatten wir solche Temperaturen im Winter 2007/2008 – wenn ich mich richtig erinnere. Und ganz ehrlich: Das braucht man jetzt auch nicht regelmäßig. Wirklich nicht. ❄️😑

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Update Rex:  Gestern

Langsamer Schnee ❄️

Gestern sah ich auf Facebook Bilder aus dem Nachbarort – keine 20 km von uns entfernt – mit ordentlich Schnee und Hunden, die viel Spass damit hatten. Ich kommentierte noch, dass das ja unglaublich sei, denn bei uns (direkt nebenan!) läge kein einziges Flockchen.

Tja.
Das Rätsel hat sich inzwischen gelöst: Der Schnee ist einfach… langsam. Sehr langsam. Offenbar hat er für diese maximal 20 Kilometer ganze 24 Stunden gebraucht. Denn heute Nacht ist er dann auch ganz gemütlich bei uns angekommen.

Und besonders die Jüngsten, die Schnee bisher nur aus Erzählungen kannten, feiern ihn jetzt, als wäre er die beste Erfindung seit dem Futternapf. Rutschen, Hüpfen, Staunen – alles dabei.

In diesem Sinne: genießt den langsamen Schnee, die kleinen Freuden und habt alle einen wunderschönen, entspannten Sonntag! ☀️❄️🐾

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Das neue Jahr – oder: Wer bellt, wer schläft und wer braucht erst mal Kaffee ☕🐾

Der Jahreswechsel ist bei uns dieses Mal weitgehend entspannt verlaufen. In Ungarn wird ohnehin deutlich weniger geböllert als in Deutschland – und wir liegen zum Glück weit genug von größeren Städten entfernt. Nur unsere Nachbarn lassen es krachen, meist so gegen 20 Uhr. Überschaubar also.

Da wir ein paar Hunde haben, die weder böller- noch schussfest sind, blieb die nächtliche Wachtruppe dieses Mal sicherheitshalber bis nach dem Jahreswechsel in ihren Ställen. Dort fühlen sie sich wohler und haben deutlich weniger Stress. Vor allem Blue und Rex danken es uns sehr.

Alle anderen durften im Haus feiern. Wobei „feiern“ relativ ist.
Tosca fand nicht nur das Geböller gruselig, sondern auch unseren Fernseher – der nach vielen Monaten zum ersten Mal wieder lief. Eine absolute Zumutung. Also verzog sie sich lieber in den Flur zu den anderen.
Benchi hatte ebenfalls wenig Freude am Lärm und richtete sich hinter meiner Couch seine persönliche Sicherheitszone ein.
Die meisten Hunde hingegen… haben schlicht alles verschlafen. Und dann gibt es noch die Kategorie „akustischer Sicherheitsdienst“: Bei jedem noch so kleinen Geräusch wurde sinnfrei und voller Inbrunst Alarm gebellt. Man weiß ja nie.

Heute Morgen habe ich nun eine klar zweigeteilte Hundegesellschaft:
Die eine Hälfte läuft halb schlafend über den Hof, muss fast zum Frühstück getragen werden und steht völlig verpeilt vor dem Napf – ähnlich wie ich vor einem Frühstücksbuffet (ich frühstücke nicht und mit Buffets am Morgen kann ich ungefähr gar nichts anfangen).
Die andere Hälfte ist noch völlig aufgedreht, bellt bei jedem Geräusch los und ist so aufgeregt, dass selbst Essen nur eine Nebenrolle spielt.

Neben dem Jahreswechsel gab es heute natürlich auch wieder Geburtstage 🎂🐶
Manny wird stolze 15 Jahre alt (sein Geburtsdatum ist bis auf wenige Tage sicher), Toffee wird schätzungsweise 14 Jahre. Als Toffee sich entschloss, bei uns einzuziehen, war er bereits erwachsen – daher bleibt sein Alter eine wohlwollende Schätzung.

Manny geht es soweit ganz okay. Seine Hinterhand lässt langsam nach, langes Stehen klappt nicht mehr – dann versagt hinten die „Hydraulik“. Aufstehen ist je nach Liegeposition manchmal schwierig. Er bekommt Herzmedikamente und Schmerzmittel, sonst nichts. Nachts trägt er allerdings eine Rüdenwindel, weil er undicht ist. Das findet Manny zutiefst peinlich, absolut unwürdig und insgesamt eine Frechheit.

Von Toffee gibt es – wie so oft – keine neuen Bilder. Er verschläft den Großteil des Tages im Haus, dreht 2–3 kleine Runden über den Hof und legt sich dann wieder hin. Er ist vollständig blind, kommt damit aber gut zurecht und braucht außer Herzmedikamenten keine weitere Unterstützung. Am ganzen Körper haben sich inzwischen mehr oder weniger große Verdickungen gebildet, die laut Tierarzt unbedenklich sind und solange in Ruhe gelassen werden, wie sie ihn nicht stören.

Uns ist natürlich bewusst, dass es altersbedingt nicht sehr wahrscheinlich ist, dass beide den nächsten Jahreswechsel noch bei uns erleben. Aber wir hoffen auf das Beste – und wünschen uns vor allem eines: noch möglichst viel gemeinsame Zeit mit diesen beiden wunderbaren alten Herren. 💛🐾

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