Ein Blick hinter die Kulissen

Unser Alltag im Tierschutz

Viele wundern sich, warum wir nicht täglich auf Social Media posten oder warum manches Update etwas länger dauert. Diese Seite soll euch zeigen, wie unser Alltag aussieht – und warum „mal eben schnell etwas posten“ bei uns nicht funktioniert.

Vollzeitjob & Tierschutz – ein täglicher Balanceakt

Ich (Birgit) arbeite Vollzeit, denn ohne dieses Einkommen könnten wir den Hof, das Futter, die medizinische Versorgung und die laufenden Kosten nicht stemmen.
Zum Glück kann ich vollständig im Homeoffice arbeiten und meine Zeit frei einteilen – ein Privileg, das uns in Notfällen regelrecht rettet.

Doch auch wenn es flexibel ist: Ein Vollzeitjob bleibt ein Vollzeitjob.

Unsere Verantwortung: der Tierschutzverein

Ein großer Teil meiner Zeit fließt zusätzlich in die Arbeit für unseren Tierschutzverein.

Dazu gehören u. a.:

  • Verwaltung und Pflege aller Vereinsunterlagen
  • Kommunikation mit Mitgliedern, Unterstützern und Interessenten
  • Spendenverwaltung & Danksagungen
  • Organisation von Aktionen
  • Pflege der Vereinsseite, Spendenaufrufe, Notfellchen, Updates
  • rechtliche und behördliche Angelegenheiten
  • Verwaltung des Spendenshops

Viele dieser Arbeiten sind unsichtbar und oft zeitraubend, aber absolut notwendig.

Mein zweiter Job: der Onlineshop Hundewelt Hilse

Parallel betreibe ich seit Jahren meinen Shop „Hundewelt Hilse“.

Auch hier fallen täglich Aufgaben an:

  • Bestellungen bearbeiten

  • Kundenservice

  • Artikelpflege

  • Lieferantenkontakt

  • Rechnungen & Buchhaltung

  • Abwicklung mit dem Finanzamt

Der Shop trägt wesentlich zur Finanzierung unserer Tierschutzarbeit bei.

Fotos, Website, Social Media – alles in einer Hand

Alle Fotos, Texte, Videos, Website-Bereiche und Beiträge auf Social Media stammen fast ausschließlich von mir.

Ich übernehme:

  • Fotografie

  • Bildbearbeitung

  • Erstellung aller Beiträge

  • Websitepflege

  • Updates der Tierprofile

  • Community-Management

  • Aufbau des Spendenshops

Der Spendenshop umfasst zusätzlich:

  • Spendenware sortieren

  • Waschen, Vermessen, Katalogisieren

  • Fotografieren

  • Artikel einstellen

  • Koordination des Versands

Der Versand erfolgt über meine Nichte in Deutschland – an dieser Stelle ein ganz großes ❤️ an sie!

Unser Alltag auf dem Hof – körperlich, zeitintensiv, unverzichtbar

Jürgen übernimmt den größten Teil der körperlichen Arbeiten auf dem Hof.

Dazu gehören:

  • Versorgung der Hälfte der Hunde & der beiden Pferde

  • Stallarbeit

  • Heu holen und transportieren

  • Medikamente geben

  • Zaunkontrollen & Reparaturen

  • Instandhaltung, Bauarbeiten, Pflege

  • die meisten Tierarztfahrten (30 Min. einfache Fahrt)

Wenn beim Tierarzt viel los ist, wird aus einem Tierarztbesuch schnell ein halber Tag.

Im Winter wird es schon um 16 Uhr dunkel – abends dauert allein die Grundversorgung mindestens 1–1,5 Stunden mit 2 Personen.

Lange Fahrwege für den Einkauf – unvermeidbar

Wir leben auf dem ungarischen Land, es ist wunderbar ruhig hier, aber: hier ist auch alles weit entfernt.

  • Tierarzt: 30 Minuten einfache Fahrt

  • Lidl: 30 Minuten einfache Fahrt
  • Aldi: 40 Minuten einfache Fahrt

  • Großmarkt (Futter in benötigter Menge): 60 Minuten einfache Fahrt

Früher mussten wir bis zu dreimal die Woche zum Fressnapf fahren – 1 Stunde pro Strecke. Das war finanziell und zeitlich nicht mehr tragbar.
Heute holen wir ein- bis zweimal im Monat große Mengen Futter im Großmarkt – anders funktioniert es nicht. Und was wir dort nicht erhalten – wie Diabetesfutter oder Minifutter wird bestellt.

Und alles dazwischen …

Neben den Dingen, die man sieht, passiert täglich so viel, das man nicht sieht:
• Putzen
• Waschen
• Hofpflege
• Medikamente sortieren
• Tierarzt organisieren
• Telefonate
• Behördenkram
• Anfragen beantworten
• Spenden koordinieren
• Ablage & Papierkram
Kurz gesagt: Zeit für Langeweile haben wir nicht.

Reisen nach Deutschland

Regelmäßig ist einer von uns für mehrere Tage oder Wochen in Deutschland – wegen Arbeit oder Vereinsangelegenheiten.
Dann hat der andere alle Aufgaben alleine.

Ich reduziere dafür oft meine Arbeitszeit oder verlege sie in die Nacht – anders geht es nicht.

Warum wir das alles tun

Weil unsere Tiere immer an erster Stelle stehen.
Weil sie hier Sicherheit, Versorgung, Hilfe und ein Zuhause finden.
Weil jeder Tag zeigt, wie wichtig diese Arbeit ist.

Darum steht Social Media nicht am Anfang der Prioritätenliste – und darum ist es manchmal ruhiger auf unseren Kanälen.

Du möchtest uns unterstützen?

Wenn du Zeit und Lust hast, uns digital und ehrenamtlich zu unterstützen – sei es durch:

  • Bildbearbeitung
  • kleine Website-Aufgaben (WordPress)

  • Verwaltung und Hilfe im Spendenshop

  • Herstellung kleiner selbstgemachter Dinge für unseren Sachspendenshop?

… dann melde dich gern!
Schon 1–2 Stunden pro Woche können helfen und unglaublich viel bewirken.

Fragen? Kontaktiert uns!

Wir stehen euch für alle Fragen gerne zur Verfügung. Transparenz und ein offener Austausch sind uns wichtig, denn Vertrauen ist die Basis unserer Arbeit. Gemeinsam können wir Großes bewirken. Mit deiner Hilfe bleibt unsere Gnadenhof-Oase erhalten — ein sicherer Ort für alte, kranke und traumatisierte Hunde.