Warum „der regelt das schon“ bei Hundegruppen keine gute Strategie ist
Wenn mehrere Hunde zusammenleben, fällt irgendwann fast zwangsläufig der Satz: „Die regeln das schon unter sich.“ Manchmal stimmt das sogar, denn manche Hunde können kleinere Konflikte ausgesprochen souverän miteinander klären, ohne dass der Mensch sich in jede Unstimmigkeit einmischen muss.
Als allgemeine Strategie taugt der Satz trotzdem nicht. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob zwei souveräne Hunde miteinander diskutieren oder ein drei Kilo schwerer Hund einem deutlich größeren gegenübersteht, der gerade beschlossen hat, dass jetzt Schluss mit lustig ist.
Bei uns lautet die entscheidende Frage deshalb nicht: Müssen Hunde Konflikte selbst regeln dürfen? Viel wichtiger ist für uns: Wer versucht gerade, was mit wem zu regeln – und wie wahrscheinlich ist es, dass dabei jemand unter die Räder kommt?
Bosco darf nicht bis zum Ende diskutieren
Bosco ist inzwischen fast 15 Jahre alt und wiegt keine fünf Kilo. Das hält ihn allerdings keineswegs davon ab, gelegentlich zu der Überzeugung zu gelangen, dass irgendein anderer Hund dringend vermöbelt werden müsste.
Das Problem ist nicht nur seine Größe oder sein Alter. Bosco gehört außerdem zu den Kandidaten, die nicht unbedingt von selbst sagen: „Gut, mein Standpunkt ist jetzt ausreichend deutlich geworden, wir können das Gespräch beenden.“
Wenn er einmal loslegt, müssen wir deshalb eingreifen. Nicht in erster Linie, weil wir den anderen Hund vor Bosco retten müssten, sondern weil Bosco selbst bei einer solchen Aktion geschützt werden muss.
Ein fast 15 Jahre alter Winzling kann noch so überzeugt davon sein, dass er gerade der gefährlichste Hund des Hauses ist. Sein Gegenüber muss diese Einschätzung nicht zwingend teilen, und irgendwann könnte eine Antwort kommen, die für Bosco deutlich unangenehmer ausfällt als für den anderen.
Hier wäre „Die regeln das schon“ für uns schlicht keine verantwortbare Haltung. Wir wissen, dass Bosco nicht zuverlässig von selbst aufhört, also warten wir nicht darauf, ob es diesmal vielleicht doch passiert.
Bei Toffee entscheidet auch das Gegenüber
Toffee ist ein anderes Beispiel. Er wiegt ungefähr 15 Kilo, ist blind und kann durchaus zubeißen, wenn er sich massiv gestört fühlt.
Steht ihm dabei beispielsweise Bambam mit seinen ungefähr drei Kilo gegenüber, gibt es für uns nichts abzuwarten. Dann greifen wir sofort ein, weil das Größenverhältnis allein dafür sorgt, dass ein ernsthafter Biss für Bambam ganz andere Folgen haben könnte.
Ist das Gegenüber dagegen wenigstens mittelgroß, beweglich und sehfähig, sieht dieselbe Ausgangslage oft ganz anders aus. Diese Hunde sind meistens längst aus Toffees Reichweite verschwunden, bevor wir überhaupt reagieren können.
Schon daran sieht man, warum pauschale Regeln in einer Hundegruppe wenig hilfreich sind. Derselbe Hund kann in einer ähnlichen Situation einmal sofortiges Eingreifen erforderlich machen und ein anderes Mal kaum mehr als genaues Beobachten.
Nicht jeder Streit braucht einen Menschen dazwischen
Auf der anderen Seite gibt es Hunde, bei denen wir sehr bewusst nicht sofort eingreifen. Cody gehört dazu, denn er ist ausgesprochen souverän und reagiert auf andere Hunde normalerweise angemessen und der Situation entsprechend.
Marley probiert sich als Youngster beispielsweise gern einmal an ihm aus. Solange wir sehen, dass Cody die Situation kontrolliert und keiner der Hunde sich immer weiter hineinsteigert, lassen wir die beiden miteinander kommunizieren.
Das kann durchaus dramatischer aussehen und klingen, als es tatsächlich ist. Ein frecher Jungspund kann dabei auch einmal von einem souveränen Hund körperlich sehr deutlich begrenzt werden und kurz auf dem Rücken landen, begleitet von einem Geschrei, bei dem man meinen könnte, mindestens ein Weltuntergang habe stattgefunden.
Entscheidend ist für uns dabei nicht allein die Lautstärke. Wir schauen darauf, wie die beteiligten Hunde miteinander umgehen, ob die Reaktion zur Situation passt und ob der Konflikt danach auch tatsächlich beendet ist.
Auch solche Situationen beobachten wir deshalb aufmerksam. Nicht eingreifen bedeutet bei uns niemals, nicht hinzuschauen.
Souveränität macht einen großen Unterschied
Gerade Hunde wie Cody zeigen gut, warum man nicht jede Auseinandersetzung sofort abbrechen muss. Ein souveräner Hund kann einem jüngeren Grenzen setzen, ohne daraus einen ernsthaften Konflikt zu machen.
Er reagiert angemessen, hört wieder auf und verfolgt den anderen nicht minutenlang durch Haus oder Hof. Das ist etwas völlig anderes als ein Hund, der sich immer weiter hineinsteigert und nach einer ersten Auseinandersetzung noch lange nicht fertig ist. Diese Unterschiede muss man kennen, wenn viele Hunde zusammenleben.
Pusztamonster-Gedanke:
Nicht entscheidend ist, ob zwei Hunde gerade einer Meinung sind. Entscheidend ist, ob beide mit der Situation umgehen können.
Manche Hunde brauchen eine klare Unterbrechung
Bei den meisten unserer Hunde reicht es, eine Situation verbal zu unterbrechen. Manchmal genügt eine normale Ansprache, manchmal braucht es eine deutlichere Stimme und ein klares Wegschicken.
Ein besonders hartnäckiger Kandidat wird gelegentlich auch einmal für ungefähr zehn Minuten aus dem Geschehen genommen. Dann kommt er kurz in eine Box und bekommt Gelegenheit, wieder herunterzufahren, bevor er zur Gruppe zurückkehrt.
Wir nennen das scherzhaft unsere Version der früheren „stillen Treppe für Kinder“. Für uns geht es dabei aber weniger um Strafe als darum, eine Situation zuverlässig zu beenden, bevor sie sich weiter hochschaukelt.
Auch daraus würden wir keine allgemeine Methode machen. Unsere Hunde kennen ihre Boxen, viele nutzen sie ohnehin als Ruhe- und Schlafplätze, und wir wissen, bei welchem Hund eine kurze Unterbrechung auf diese Weise funktioniert.
Und dann gibt es Molly
Bei Molly ist die Entscheidung deutlich einfacher. Wenn sie mal wieder ihren Knall hat, greifen wir sofort und konsequent ein, weil wir aus Erfahrung wissen, dass Abwarten bei ihr keine besonders erfolgversprechende Strategie ist.
Dann geht es nicht darum, noch eine Weile zu beobachten, ob die Hunde vielleicht doch eine elegante diplomatische Lösung finden. Die Situation wird beendet, weil wir Molly kennen und wissen, dass genau das in diesem Moment notwendig ist.
Damit steckt auch hier wieder derselbe Grundgedanke dahinter. Wir behandeln nicht jede Auseinandersetzung gleich, sondern schauen auf die Hunde und die konkrete Situation, die gerade vor uns stehen.
Wer beteiligt ist, verändert alles
Für unsere Entscheidung spielen mehrere Dinge gleichzeitig eine Rolle. Wie groß und körperlich belastbar sind die beteiligten Hunde, ist einer alt, krank, blind oder besonders klein, und kann er problemlos ausweichen oder ist er in seiner Bewegung eingeschränkt?
Ebenso wichtig ist, wie die Hunde normalerweise reagieren. Hört einer nach einer deutlichen Ansage auf, verfolgt er den anderen weiter, ist einer souverän genug, eine Grenze zu setzen, ohne dass daraus mehr entsteht, oder gibt es zwischen genau diesen beiden Hunden bereits eine Vorgeschichte?
Deshalb kann dieselbe sichtbare Situation bei uns zu völlig unterschiedlichen Entscheidungen führen. Ein Knurren zwischen zwei erfahrenen, souveränen Hunden kann kaum mehr als eine kurze Meinungsäußerung sein, während dieselbe Stimmung zwischen einem körperlich deutlich überlegenen Hund und einem winzigen Senior bedeuten kann, dass wir besser schon aufstehen.
Ein großer Teil lässt sich mit Stimme regeln
In den allermeisten Fällen müssen wir übrigens nicht körperlich zwischen die Hunde gehen. Ein deutliches verbales Kommando reicht häufig, um die Situation zu unterbrechen, einen Hund wegzuschicken und wenige Sekunden später wieder Ruhe zu haben.
Bei mir funktioniert das auffallend gut. Offenbar verfüge ich über eine Lautstärke und einen Gesichtsausdruck, die in solchen Momenten wenig Interpretationsspielraum lassen, und manchmal reicht tatsächlich schon ein scharfer Blick.
Wobei ich fairerweise sagen muss, dass gelegentlich sogar Menschen vor diesem Blick Respekt haben. Die Hunde befinden sich damit also offenbar in guter Gesellschaft.
Das ist allerdings keine allgemeine Trainingsanleitung. Es funktioniert bei uns auch deshalb, weil die Hunde uns kennen, unsere Ansprache kennen und ziemlich genau wissen, wann aus einem beiläufigen „Lass das“ ein ernst gemeintes „Jetzt ist Schluss“ geworden ist.
Bei manchen Hunden kommt die Pöbelphase zweimal
Etwas ist uns über die Jahre immer wieder aufgefallen: In der Teenagerzeit geraten manche Hunde besonders gern in Streit. Das ist nicht sonderlich überraschend, denn junge Hunde probieren sich aus, testen Grenzen und lernen erst nach und nach, wie ihre Umwelt auf bestimmte Ideen reagiert.
Interessanter finden wir, dass bei einigen Hunden im hohen Alter noch einmal eine Phase auftaucht, in der sie deutlich schneller bereit sind, sich einzumischen oder einen Streit anzufangen. Das betrifft längst nicht jeden Senior, genauso wenig wie jeder Teenager pöbelt, aber bei einzelnen Hunden ist es bei uns auffällig.
Toffee und Bosco sind dafür momentan ziemlich gute Beispiele. Beide sind fast 15 Jahre alt, beide sind blind und beide können ausgesprochen deutlich werden, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht.
Warum das bei ihnen so ist, können wir nicht sauber auseinanderhalten. Alter, fehlendes Sehvermögen, körperliche Veränderungen, geringere Belastbarkeit und schlicht die individuelle Persönlichkeit können dabei eine Rolle spielen, und wir würden aus diesen beiden Hunden ganz sicher keine allgemeine Regel über alte oder blinde Hunde ableiten.
Gerade bei älteren Hunden sollte eine deutliche Verhaltensveränderung außerdem nicht einfach als neue Altersmarotte verbucht werden. Schmerzen, Veränderungen der Sinnesleistungen oder andere gesundheitliche Ursachen können Verhalten beeinflussen und sollten bei auffälligen Veränderungen entsprechend mitgedacht und gegebenenfalls tierärztlich abgeklärt werden.
Was wir aus unserem Alltag aber mitnehmen: Hunde bleiben nicht ihr ganzes Leben lang exakt dieselben. Wer eine Gruppe über viele Jahre begleitet, muss damit rechnen, dass sich auch Konfliktverhalten verändern kann.
Pusztamonster-Gedanke:
Nicht jeder Teenager pöbelt und nicht jeder Senior wird im Alter streitlustiger. Aber Hunde verändern sich ein Leben lang – und manchmal tauchen Verhaltensweisen wieder auf, mit denen man längst nicht mehr gerechnet hätte.
Früh eingreifen kann mehr Freiheit ermöglichen
Es klingt zunächst vielleicht widersprüchlich, aber gerade weil wir in bestimmten Situationen eingreifen, können unsere Hunde ansonsten ziemlich frei miteinander leben. Wir müssen nicht jede Begegnung steuern und nicht jeden Hund ständig von jedem anderen fernhalten.
Wir können vieles laufen lassen, weil wir wissen, an welchen Stellen wir besser nicht darauf hoffen, dass sich alles schon irgendwie regelt. Wer Konflikte grundsätzlich ignoriert, gibt damit nämlich nicht automatisch allen Hunden mehr Freiheit.
Manchmal bekommt dadurch nur der stärkere, hartnäckigere oder körperlich überlegene Hund mehr Möglichkeiten. Der kleinere, ältere oder unsicherere Hund hat davon möglicherweise deutlich weniger.
Pusztamonster-Gedanke:
„Die regeln das unter sich“ funktioniert nur dann halbwegs, wenn alle Beteiligten eine echte Chance haben, die Situation selbst zu lösen.
Schwächere Hunde müssen nicht alles selbst klären
Bambam muss sich mit seinen drei Kilo nicht gegen Toffee durchsetzen, nur damit wir behaupten können, unsere Hunde dürften alles untereinander regeln. Bosco muss sich mit fast 15 Jahren nicht erst in eine Situation hineinmanövrieren, in der ein größerer Hund irgendwann ernsthaft zurückschlägt.
Auch ein alter, körperlich eingeschränkter oder unsicherer Hund muss nicht ständig beweisen, dass er seine Grenzen selbst verteidigen kann. Manchmal besteht unsere Verantwortung ganz schlicht darin, dafür zu sorgen, dass er das gar nicht erst muss.
Das bedeutet nicht, jeden Hund vor jeder unangenehmen Begegnung zu bewahren. Hunde dürfen miteinander kommunizieren, Grenzen setzen und auch einmal unterschiedlicher Meinung sein, ohne dass sofort ein Mensch dazwischengeht.
Wir müssen aber auch nicht so lange danebenstehen, bis aus Kommunikation ein handfester Konflikt geworden ist. Gerade wenn wir unsere Hunde kennen, können wir häufig schon vorher ziemlich gut einschätzen, wohin eine Situation führen könnte.
Kontrolle rund um die Uhr ist keine Strategie
Menschen sollen nicht permanent jede Interaktion zwischen ihren Hunden kontrollieren. Abgesehen davon, dass ich das für kein besonders entspanntes Zusammenleben halte, ist es im normalen Alltag schlicht nicht möglich.
Kein Mensch steht 24 Stunden am Tag direkt neben seinem Hund. Man geht arbeiten, einkaufen oder ins Bad, erledigt Dinge im Haus und schläft irgendwann sogar.
Wer zwei oder mehrere Hunde zusammen hält, muss deshalb grundsätzlich damit leben können, dass nicht jede einzelne Bewegung von einem Menschen überwacht wird. Würde man mehrere Hunde jedes Mal in unterschiedliche Räume sperren, sobald niemand danebensteht, wäre das für die meisten Haushalte weder praktikabel noch eine besonders angenehme Art des Zusammenlebens.
Natürlich gibt es Situationen, in denen genau diese räumliche Trennung notwendig sein kann. Wenn zwei Hunde tatsächlich nicht sicher miteinander allein bleiben können, bei neuen Konstellationen besondere Vorsicht nötig ist oder zwischen bestimmten Hunden ein bekanntes Risiko besteht, kann Trennung verantwortungsvolles Management sein.
Das ist aber etwas völlig anderes als die Vorstellung, jedes normale Zusammenleben müsse dauerhaft von einem Menschen kontrolliert werden. Für uns bedeutet Mehrhundehaltung deshalb nicht, jede Interaktion zu steuern, sondern zu wissen, welche Hunde gut miteinander funktionieren und an welchen Stellen wir genauer hinschauen müssen.
Wenn wir dabei sind und eine Situation kippt, greifen wir ein. Wenn wir wissen, dass eine bestimmte Konstellation ohne Aufsicht ein echtes Risiko darstellt, sorgen wir dafür, dass sie so nicht entsteht.
Der normale Alltag muss funktionieren können, ohne dass ständig ein Mensch als Schiedsrichter danebensteht. Sonst hätte man am Ende kein gemeinsames Leben mehr, sondern eine Dauerüberwachung.
Gutes Management bedeutet nicht, alles zu kontrollieren. Es bedeutet, seine Hunde so gut zu kennen, dass man weiß, wo Kontrolle tatsächlich nötig ist.
Die Gruppe ist nie völlig statisch
Was gestern gut funktioniert hat, muss nicht für immer gelten. Bosco war nicht immer fast 15, ein junger Hund wird irgendwann erwachsener, ein Senior wird langsamer und ein Hund kann sein Sehvermögen verlieren oder körperlich empfindlicher werden.
Neue Hunde kommen hinzu, andere fehlen irgendwann, Beziehungen verändern sich und manchmal ändert sich ein einzelner Hund stärker, als man erwartet hätte. Damit verändern sich auch die Situationen, in denen wir beobachten, eingreifen oder vorsorglich managen.
Es wäre deshalb wenig sinnvoll, einmal festzulegen: „Die beiden dürfen das immer selbst klären“ und diese Regel anschließend jahrelang nicht mehr zu hinterfragen. Wir schauen auf die Hunde, die heute vor uns stehen, nicht auf die Version von ihnen, die vor drei Jahren dort stand.
Unser Fazit
„Die regeln das schon unter sich“ klingt angenehm unkompliziert. Bei einer großen Hundegruppe ist uns dieser Satz als Grundsatz aber viel zu pauschal.
Manche Hunde können tatsächlich sehr gut miteinander klären, was ihnen passt und was nicht. Bei Cody und einem frechen Youngster können wir uns häufig zurückhalten, aufmerksam beobachten und darauf vertrauen, dass Cody angemessen reagiert.
Bei Bosco, bei Toffee in Kombination mit einem sehr kleinen Hund oder bei Molly sieht die Sache völlig anders aus. Dort kann verantwortliches Handeln bedeuten, eine Situation schon zu beenden, bevor aus einer Meinungsverschiedenheit ein ernsthafter Konflikt wird.
Das andere Extrem – jede Begegnung permanent kontrollieren zu wollen – ist für uns ebenso wenig sinnvoll. Ein Zusammenleben mit Hunden muss auch dann funktionieren, wenn ein Mensch gerade schläft, einkauft, arbeitet oder schlicht im Bad ist.
Der entscheidende Punkt ist deshalb nicht, ob Hunde grundsätzlich Dinge untereinander regeln dürfen oder ob Menschen grundsätzlich eingreifen müssen. Es geht darum, die beteiligten Hunde gut genug zu kennen, um zu wissen, wann sie es selbst können – und wann einer von ihnen es nicht selbst regeln müssen sollte.

Über die Autorin
Birgit Hilse leitet seit 2007 den Gnaden- und Seniorenhof von Pusztamonster e.V. Ihre Erfahrungen stammen aus dem täglichen Zusammenleben mit alten, chronisch kranken, ängstlichen und nicht vermittelbaren Hunden sowie aus langjähriger praktischer Tierschutzarbeit.
Sie verfügt unter anderem über die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz und verbindet praktische Erfahrung mit fachlicher Weiterbildung und einer realistischen Einordnung des Hundealltags.

Über Pusztamonster e.V.
Pusztamonster e.V. Gnaden- und Seniorenhof ist ein Tierschutzverein mit eigenem Gnadenhof in Ungarn. Bei uns leben vor allem alte, kranke, gehandicapte und traumatisierte Hunde, die oft nicht mehr vermittelt werden können oder sollen.
Seit fast 30 Jahren begleiten wir Hunde mit ganz unterschiedlichen Geschichten – von Seniorenhunden über Angsthunde bis hin zu ehemaligen Kettenhunden und Hunden mit besonderen Bedürfnissen.
In unserem Blog teilen wir Erfahrungen, Geschichten und Einblicke aus dem Alltag mit mehr als 30 Hunden – ehrlich, persönlich und direkt aus dem Leben auf dem Gnadenhof.