Monty und Nino Mops

* 24.07.2009

31.07.2021

Diese Woche war ich mit Nino in einer Tierklinik in Makó, die zwar etwas weiter von uns entfernt ist – eine Stunde Fahrzeit einfache Strecke – aber eine ausgezeichnete Ausstattung sowie sehr fachkundige Tierärzte hat. Hier wurde die komplette Behandlung der letzten Monate besprochen, alle Medikamente begutachtet und zur genaueren Abklärung ein erneutes Röntgenbild gemacht sowie – endlich – ein Herzultraschall. Da Nino dort voriges Jahr im November bereits einmal geröntgt worden war, konnte man das nun gut vergleichen. Und wir haben nun endlich eine Diagnose für unseren Schatz. Es ist nicht das respiratorische System (Atmungssystem) sondern entgegen der Meinung der bisherigen Tierärzte hat das Herzultraschall eindeutig eine rechtsseitige Vergrößerung des Herzens gezeigt, sowie eine Beeinträchtigung der Herzklappen, die nicht mehr vollständig schließen.

Seine bisherigen – immerhin sechs verschiedenen – Medikamente wurden komplett abgesetzt und er erhält nun statt zweimal täglich eine Menge lediglich noch einmal täglich 2 Tabletten. Und was soll ich sagen: sein Husten ist noch nicht vollständig verschwunden, aber erheblich weniger als vorher und nicht so schwer. Er sieht wieder besser aus – vorher wirkte er fast eingefallen und mager – und ist nach wenigen Tagen bereits wieder deutlich munterer und interessierter geht draußen spazieren und fragt mit glänzenden Augen nach einem Leckerchen.

Ich bin extrem erleichtert, dass es sich endlich geklärt hat, was unser Schatz hat und dass es ihm bereits soviel besser geht. Lediglich an seiner Spondylose lässt sich nicht wirklich etwas ändern, aber die Herzgeschichte bekommen wir in den Griff. Wenn das bei Tapsy und Bienchen geklappt hat – die mit schweren Herzproblemen 19 Jahre alt geworden sind und wenn auch einige anderer unserer Senioren damit gut leben konnten – bekommen wir das auch bei Nino hin, das wäre doch gelacht.

21.07.2021

In den letzten Monaten zeigten sich bei Nino offenbar alterbedingte Probleme. Dass er in der Heizperiode Erstickungsanfälle hatte, habe ich ja bereits berichtet. Im Winter 2020 kam es zu einem recht hartnäckigen Husten, dessen Ursache bisher nicht eindeutig geklärt werden konnte. In der andauernden Hitze dieses Jahr geht es ihm teilweise überhaupt nicht gut. Die Untersuchungen in zwei Tierkliniken haben ergeben, dass er keine Herzwürmer hat, das Herz beim Abhören und Röntgen unauffällig ist, keine Entzüngung im Rachenraum und keine körperlichen Einschränkungen in der Atmung. Und trotzdem hustet und hustet er. Zwischenzeitlich bekommt er zur Unterstützung trotz der eigentlich unauffälligen Untersuchungsergebnisse Herzmedikamente und Wassertabletten und seit einigen Tagen Injektionen, die das Volumen der Lunge vergrößern sollen. Seit diesen Injektionen ist der Husten deutlich geringer und weniger schwer – aber das kann kein Dauerzustand sein. Der TA meinte, das Präparat kann danach als Tablette weitergegeben werden, aber auch das wird das Problem nicht vollständig beheben. Es scheint, dass die Einschränkungen eine altersbedingte Ursache haben und wir im Grunde nur schauen können, dass es ihm mit diesen Hilfen noch möglichst lange möglichst gut geht…

Wir haben in den letzten beiden Jahren so viele unserer Senioren verloren, ich hoffe, meine zwei Jungs bleiben noch etwas.

 

09.2020

Unfassbarerweise sind meinen beiden geliebten Mops-Jungs nun bereits 11 Jahre alt. Es geht ihnen gesundheitlich noch einigermaßen gut. Nino hatte in den letzten Jahren zweimal schlimme Erstickungsanfälle, deren Ursache die Tierärzte nicht feststellen konnten. Beide Male trat es kurz nach Beginn der Heizperiode auf – der Verdacht der TÄ lag bei zu trockener Heizungsluft. Zum Glück – das wurde nach den Erstickungsanfällen noch einmal geklärt und bestätigt – haben beide Jungs keinerlei Probleme mit der Atmung und sind so freiatmend, dass unsere Tierklinik immer ganz begeistert ist. Seit vorigem Jahr haben beide Jungs die beim Mops im Alter nicht selten auftretenden Rückenprobleme und ein etwas eingeschränktes Gangbild.

Wir hoffen aber sehr, dass beide noch möglichst lange schmerzfrei bleiben und uns noch möglichst lange begleiten können.

 

12.2010

Wie es bei Möpsen leider immer wieder passiert: Monty hatte eine Verletzung an seinem rechten Auge. Wir wissen nicht, was passiert ist – es kann sein, dass die Verletzung durch einen der anderen Hunde beim zu wilden spielen entstanden ist oder vlt. durch einen Ast verursacht wurde…

Trotz sofortiger Behandlung war das Auge leider nicht mehr zu retten und nach Rücksprache mit unserer Tierklinik in Ungarn und etlichen Spezialisten in Deutschland haben wir das Auge entfernen lassen. Die OP ist gut verlaufen, die Wundheilung erfreulich schnell und unkompliziert. Monty kommt auch mit einem Auge gut zurecht, es beeinträchtigt ihn nicht sehr. 

11.2009

Im November 2009 hat mein Mann mir als Überraschung einen bereits lange bestehenden Wunsch erfüllt. Monty Mops zog bei uns ein.

Und im Dezember haben wir Nino, Montys Bruder, ebenfalls noch aufgenommen. Jetzt hat Monty einen ebenbürtigen und bereits bekannten Spielpartner… Die beiben lieben sich heiss und innig und haben sich sehr gefreut, wieder zusammen zu sein. Nino ist kleiner, aber ein wenig kräftiger als Monty und auf dem Kopf ein bisschen dunkler. Er macht mit Monty den siamesischen Zwilling oder alle zusammen (zu dieser Zeit noch mit Emma Mops) die Stapelmöpse.