Kamerunschafe

Jetzt – im Oktober 2020 – leben leider aus der kleinen Kamerunschaf-Herde nur noch zwei Mädchen bei uns auf dem Hof. Die anderen Schafe sind im Laufe der Zeit über die Regenbogenbrücke gegangen. Auch unsere beiden Mädchen sind schon älter, aber es geht ihnen bisher gesundheitlich soweit ganz gut. Wenn auch sie uns verlassen – was allerdings gern noch lange dauern kann, Es sind halt einfach richtig tolle kleine Schafe – wird es bei uns auf dem Hof keine Schafe mehr geben.

Im Juli 2012 ergab sich für uns die Gelegenheit, eine kleine Herde Kamerunschafe aus Deutschland zu übernehmen. Die Tiere waren alle fast erwachsen und unterschiedlichen Alters. In der Herde gab es ältere Tiere und auch noch relativ junge Schafe. Die Böcke der kleinen Herde waren übrigens  alle kastriert.

Die Kamerunschafe zeichnet aus, dass sie anspruchslos und pflegeleicht sind. Als sogenannte Haarschafe müssen sie nicht geschoren werden. Ihr Winterfell wird im Frühjahr – ähnlich wie Hund und Pferd – innerhalb weniger Wochen abgestoßen. Somit müssen wir keine Schur vornehmen und haben nicht jedes Jahr das Problem, jemanden zu finden, der das macht.

Unsere Kamerunschafe sind fast alle „standard-farbig“ – bis auf ein dunkleres Mädchen – in einem kräftigen rehbraun mit schwarzen Beinen und schwarzem Unterbauch. Das Gesicht ist ein wenig heller. Es gibt zwar prinzipiell auch fast schwarze und gescheckteTiere, aber uns gefällt die Standard-Farbe gut. Wichtiger als eine Fellfarbe ist uns sowieso, dass die Tiere gesund und fit sind, sich bei uns wohlfühlen und möglichst zahm sind. 

Was uns bereits nach wenigen Tagen auffällt: die Kamerunschafe sind sehr lieb innerhalb ihrer Gruppe und halten sehr eng zusammen. Alle passen auf Kleineren auf und die Gruppe orientiert sich sehr an der Leitaue. Im Gegensatz zu den Ziegen gibt es kein Gerangel und erst recht keine Kämpfe ums Futter oder Wasser. Alle stehen zusammen und teilen – es ist wirklich schön anzusehen.

 

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