Fips

ca. 02.2010

09.2020

Fips ist mit den Jahren zwar etwas ruhiger geworden, aber immer noch frech und vor allem lautstark. Er ist eine fürchterliche Quasselstrippe und schafft es manchmal nicht einmal, einen Fuß vor den anderen zu setzen, ohne dabei irgendwelche Laute von sich zu geben. 

Leider hatte er vor ein paar Jahren – ähnlich wie Lara und Ben – ein Problem mit dem Rücken. Das konnte – wie bei den anderen beiden auch – zwar behoben werden, aber seitdem kann Fips sich nicht mehr so unbeschwert bewegen wie davor. Laufen und auch Rennen klappt ohne Einschränkungen, aber springen oder gar Riesensprünge machen, wie früher, das geht leider nicht mehr. Aber er ist vollkommen schmerzfrei und weil er ja nicht mehr blutjung ist, schränkt es ihn nicht sehr ein.

Und ebenfalls seit ein paar Jahren hat er gelegentliche leichte epileptische Anfälle. Es sind keine krampfartigen Geschehen, wie bei Maxi und Mausi, sondern eine Muskelversteifung begleitet von starkem Sabbern. Dies tritt oftmals monatelang gar nicht auf und wird bisher nicht medikamentös behandelt.

Ein Clown ist unser Fips nach wie vor und wird das sicherlich auch immer bleiben.

08.2010

 

Fips ist unser ein Findelkind. Am 22.08.2010 waren wir mit Bekannten zum Essen verabredet. Auf dem Weg in die übernächste Stadt zum Restaurant sahen wir durch das Gestrüpp am Straßenrand einen kleinen weißen Wuschelhund mutterseelenallein im Graben sitzen. Entlang der der ganzen Straße war kein Haus oder Hof zu sehen, wo er denn hingehören konnte. Der Welpe saß im Gestrüpp neben einem Futtersack, hatte sich dort eine Kuhle gebuddelt und hatte es sich scheinbar richtig gemütlich gemacht. Wir wissen es natürlich nicht genau, aber die ganze Situation des kleinen Hundes machte auf uns den Eindruck, als wenn ihn dort jemand mitsamt dem Sack herausgeworfen hat.  Glücklicherweise war der Sack wenigstens nicht zugebunden, sonst hätte dem kleinen weissen Wuschelhund ein viel schlimmeres Schicksal gedroht.

Der kleine Rüde war, als wir ihn fanden, etwa sechs Monate alt. Mal abgesehen von Flöhen quietschfidel und putzmunter, äußerst gelehrig und ein gigantisches Energiebündel. Fips ist anscheinend ein Puli, eine ungarische Hütehundrasse. Vor lauter Lebensfreude weiß er mittlerweile oft nicht, was er als Erstes für einen Blödsinn anstellen soll und hat einen Heidenspaß mit seinen vierbeinigen Kumpels. Er zeigt bereits Puli-Anteile und fängt schon an zu hüten – allerdings muss das dringend noch in die richtigen Bahnen gelenkt werden, weil er es manchmal doch etwas übertreibt.

Der Kleine ist mobil, fidel und ein ausgesprochener Clown. Aber seht selbst

 

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