Teddy Monk

01.10.2010 – 02.08.2012

Update zum 02.08.2012

Monk ging es nach der Kastration eine ganze Zeit supergut. Er hatte fast keine Anfälle mehr und fühlte sich offensichtlich wohl.

Mitte Juli veränderte er sich plötzlich. Er war müde, wurde dicker, schlief viel. Er war plötzlich binnen einiger Tage wie aufgeschwemmt. Untersuchungen haben ergeben, dass 2/3 seiner Blutwerte schlichtweg katastrophal waren und es bestand eine hohe Wahrscheinlichkeit auf einen aggressiven Lebertumor und sein Immunsystem war komplett zusammengebrochen.

Nachdem er am 01.08.2012 auch noch Schmerzen bekam, nicht mehr selbstständig aufstehen konnte und es ihm wehtat, wenn man ihn anheben wollte, haben wir uns nach Rücksprache mit dem TA dazu entschlossen, ihn über die Regenbogenbrücke zu schicken.

Er musste einfach leider sein ganzes Leben bereits schwere Medikamente nehmen und seine Leber hätte keine Chance auf Regeneration gehabt – und ohne seine Medis hätte Monk auch keine Überlebenschance gehabt.

Also haben wir ihn den für uns schweren Weg gehen lassen. Wir hätten ihm so sehr gewünscht, dass er sein Leben länger leben und genießen durfte, aber wir sind froh, dass wir ihn in seiner Zeit hier begleiten durften.

Du fehlst uns, du kleiner Chaot 

Update 24.04.2012

Monk leidet seit vorigem Jahr an sehr schwerer Epilepsie. Es fing an, als er etwa 7 Monate alt war und trat auf, als er langsam geschlechtsreif wurde und unsere Seniorin Lisa läufig war. Lisa ist eine der wenigen Hündinnen, die wir nicht kastrieren lassen, weil sie bereits recht alt ist und gesundheitliche Probleme hat. 

Monks Epilepsie begann direkt mit Grand-Mal Anfällen – er bekam Krämpfe, brach zusammen, zuckte und war völlig weggetreten. Innerhalb ganz kurzer Zeit hatte er – obwohl Lisa nicht mehr läufig war – mehrere schwere Anfälle wöchentlich, teilweise mehrere schwere Anfälle täglich. Nach einiger Zeit war er medikamentös so eingestellt, dass er fast keine Anfälle mehr hatte – ausser Lisa oder Maus waren läufig. Dann hatte er allerdings teilweise trotz Medikamente mehrere Anfälle täglich. 

Da Monk mittlerweile 1,5 Jahre alt war, kam eine Kastration in Frage und wurde auch von unseren Tierärzten befürwortet. Und so wurde Monk – trotz aller hohen Risiken als so schwerer Epileptiker vor zwei Wochen in der Tierklinik in Szeged kastriert.

Und es ist – trotz aller Bedenken – alles supergut verlaufen. Er hatte weder während der OP, noch in der Aufwachphase oder in den Stunden danach epileptische Anfälle (das war das sehr grosse Risiko bei ihm). In den zwei Wochen seit der OP ist alles völlig unauffällig. Lisa ist gerade wieder läufig und Monk reagiert bereits jetzt überhaupt nicht darauf.

Wir hoffen sehr, dass das nun so bleibt und wir vlt. sogar in einer Zeit seine Medikamentendosierung wieder etwas verringern können und es ihm trotzdem weiterhin gut geht.

Rosa (ehemals Dona) sowie ihr kleiner Eisbärensohn Teddy sind die neuen Mitglieder der Pusztamonster und leben seit dem 06.11.2010 bei uns.

Es war nicht geplant, dass die Pusztamonster sich vergrössern, aber aufgrund etlicher sehr unschöner Begebenheiten, die zu kompakt sind, um sie hier wiederzugeben, hat es sich ergeben, dass Rosa und Teddy nun bei uns leben und auch bei uns bleiben werden.

Rosa ist eine ca. vier bis fünf Jahre alte Schäfermix-Hündin. Sie hat ein wenig krumme Knochen, was sie aber nicht beeinträchtigt. Und sie hat derzeit ein Problem mit ihrer Haut und dem Fell – sie riecht, als wenn sie in einem Fettkessel übernachten würde und fühlt sich genauso an. Das kann allergisch bedingt sein oder aber ein hormonelles Problem. Da sie Anfang Oktober 2010 Welpen hatte, vermuten wir ein hormonelles Problem. Sie wird in einigen Wochen kastriert werden, dann schauen wir weiter.

Rosa hatte insgesamt vier Welpen, die sie in Budapest in einer Tötungsstation zur Welt gebracht hat. Zwei dieser Welpen verstarben bereits, bevor sie zu uns kam. Teddys Schwester Tessa mussten wir leider aufgrund schwerer Krankheit erlösen lassen, so dass von ihren vier Kindern lediglich noch Teddy lebt.

Teddy hat nicht nur ein Hautproblem, sondern auch Ticks, rechtsseitige Probleme im Gangbild und vermutlich eine linksseitige Sehschwäche oder ist vlt. sogar komplett blind auf dem linken Auge. Das müssen wir noch abklären lassen. Nach einigen schweren Krisen ist er derzeit gesundheitlich stabil, wird aber lt. der Info unseres Tierarztes lebenslang gehandicapt bleiben. Daher bleibt er mit seiner Mutter bei uns.

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