Basti

ca. 06.2007

09.2020

Mittlerweile ist auch unser Basti schon etwa 12-13 Jahre alt. Seine Koordinationsstörungen machen ihm wieder mehr zu schaffen, auch die Arthrose in seiner Hüfte – die nach seinem Unfall 2008 festgestellt wurde – trägt dazu bei. Wenn wir ihm auch gelegentlich beim Aufstehen helfen müssen, weil seine Pfoten auf den Fliesen nicht genug Halt haben, ist er doch insgesamt noch gut dabei, nimmt an allem teil, mag besonders gern von unserem Essen seinen kleinen Teil bekommen und hat einen guten Appetit und gute Laune. Das darf gern noch recht lange so bleiben.

12.2008

Unseren Komondor-Puli-Mix Basti habe ich wenige Tage vor Weihnachten 2008 fast tot auf der Straße aufgelesen.

Der kleine Mann war scheinbar angefahren worden und lag bewusstlos am Straßenrand. Es hatte ihn so schwer erwischt, dass wir ihn bis Silvester intensiv-versorgen mussten und er Neujahr erst das erste Mal auf seinen Beinen stehen konnte.

Neben einiger unfallbedingter Probleme, die innerhalb einiger Monate völlig wieder verschwanden, hat er durch die schwere Gehirnerschütterung Beeinträchtigungen des Gehirns behalten, die sich in Koordinationsstörungen äußern. Wenn er eilig wohin will, läuft er schief und fällt um. Dies war Anfang 2009 so extrem, dass er kaum drei Schritte laufen und auch nicht frei sitzen konnte. Basti hat mit einem bewundernswerten Eifer ständig geübt und mittlerweile merkt man ihm seine Beeinträchtigung kaum noch an – sie tritt nur noch auf, wenn er besonders aufgeregt ist. Eine Vermittlung nach Deutschland war mit diesen Beeinträchtigungen natürlich nicht möglich und wir hatten ihn schon längst so sehr ins Herz geschlossen, dass wir den Jungen nicht mehr hergeben wollten.

Basti ist ein wirklich toller Hund mit einem gigantischen Kampfgeist und unser Sonnenschein. Er lacht und strahlt den ganzen Tag und freut sich seines Lebens.